Fährtensuche
Bei der Fährtenarbeit wird von einem Fährtenleger eine Spur (auf Wiese, Acker, ...)gelegt, die Fährte. Oft gefragt muss gesagt werden, dass bei diesen Fährten nie Wild eine Rolle spielt, d. H. es werden keine Schleppfährten etc. gelegt. Diese Arbeit überlassen wir den Jägern.
Unterschieden wird hier zwischen einer "Eigenfährte" und einer "Fremdfährte". Während die Eigenfährte vom Hundeführer gelegt wird, der sie folglich genau kennt, wird eine Fremdfährte von einem Fährtenleger gelegt und ist dem Hundeführer nicht bekannt.
Andrea und Ina am FährtenabgangDer Hund lernt in kleinen Schritten das ruhige Ausarbeiten der Fährten, in die mit zunehmender Sicherheit des Hundes Winkel, Bögen, spitze Winkel etc. eingebaut werden. Die Zeit vom Legen bis zur Suche wird Trainingsverlauf verlängert, so ist der Hund nach intensivem und langem Training in der Lage eine Fährte zu suchen, die bereits vor 3 Stunden gelegt wurde. Ebenfalls Geländeübergänge und Verleitungsfährten (eine zweite Spur kreuzt die eigentliche Fährte) bereiten dem Hund keine Probleme mehr.
Nachdem der Hund in der Lage ist eine kurze und einfache Fährte zu suchen werden kleinere Gegenstände (z. B. Leder 5 x 10 cm) auf die Fährte gelegt. Der Hund lernt diese Gegenstände zu verweisen (anzeigen) oder aufzunehmen.
Bei der Fährtenarbeit lernt der Hund ein ruhiges und konzentriertes Suchen. Sie fordert den Hund und lastet ihn aus.
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