Welpenerziehung

Noch so klein ... Noch so klein ...

Wann ist der Zeitpunkt gekommen, mit dem Welpen mit der "Erziehung" zu beginnen?

Ganz richtig:  sofort !!!

 

Genauso wie Sie ihm beibringen, wo er sein Geschäft erledigen soll, dass er nicht auf die Couch darf und vieles andere mehr, soll auch das Erlernen einiger Kommandos und für Sie als Hundehalter das Verstehen des Ausdrucksverhaltens des Welpen und das richtige Reagieren hierauf selbstverständlich sein.

 

Ihr Welpe lernt dass

  • er nicht zu jeder Person oder Hund hindarf, auch wenn er gerne möchte,
  • auch einmal "warten" muss,
  • durch Ziehen und Zerren nicht ans Ziel gelangt,
  • keine Personen anspringt usw.

 

kurz und gut:

Dass der Hundehalter agiert und der Hund reagiert und nicht umgekehrt.

 

Diese Benimmregeln machen einen großen Teil der Welpenerziehung aus. Unbewusst und aus Unwissenheit heraus machen viele Hundehalter Fehler - und der Welpe lernt in der Prägephase nicht nur schnell die Dinge die wir wollen, sondern leider genauso schnell Dinge, die nicht in unserem Sinne sind.

 

Hat der Hund erst einmal gelernt, dass man überall hindarf wo man möchte, sei es zu netten Menschen, anderen Hunden, tollen Gerüche, bedarf es sehr viel längerer Zeit dies zu korrigieren, als von Anfang an das Richtige zu vermitteln.

 

an lockerer Leine an lockerer Leine

Alle gängigen Kommandos kommen natürlich auch nicht zu kurz und wenn Sie besondere Wünsche haben, werde ich Ihnen auch hier zeigen, wie Sie ihrem Welpen dies vermitteln.

 

Bei der Geburt Ihres Welpen sind bereits alle Gehirnzellen vorhanden. Sie sollten versiuchen diese mit so viel Informationen wie möglich zu versorgen. Ich spreche hier nicht nur vom Erlernen von Kommandos, sondern auch von allen täglichen Abläufen in seinem "Rudel", die Kommunikation mit Ihnen und dem Umgang mit der Umwelt.

 

Die Sozialisierungsphase des Welpen ist viel zu wertvoll, als dass wir sie nicht nutzen. Ein Welpe ist neugierig und unvoreingenommem allem neuen gegenüber. Er hat eine natürliche Bindung zu Ihnen und Sie sollten dafür sorgen, dass diese mit zunehmendem Alter des Welpen/Hundes erhalten bleibt.

 

In der Welpenspielstunde werde ich diese Themen auch behandeln, aber diese eine Stunde mit mehreren Hunden ist viel zu kurz, um auf jeden Hund und Besitzer individuell eingehen zu können und mit einer kurzen Erklärung, Tipp und Anweisung für Sie ist es meist nicht getan, denn auch die Praxis ist hier wichtig.

 

Ich möchte nicht, dass Sie nach Hause gehen

  • ohne die Hintergründe richtig zu verstehen
  • umsetzen zu können, wie Sie ihrem Welpen ein Kommando richtig beibringen
  • oder zu wissen, wie Sie auf kleine Unarten, die Ihr Welpe schon hat, richtig reagieren.

 

Damit ist niemandem geholfen, Ihnen nicht und ihrem Welpen auch nicht! Zu Beginn vereinbaren wir 4 einzelne Übungseinheiten, in denen Sie genügend Fragen stellen können und wir die Basis für Sie und ihren Hund schaffen, um auch die Trainingsstunden der Grunderziehung, Fährten- und Longiertraining, die Sie im Anschluss alle nutzen können, immer mit einem Lernerfolg abschließen zu können. Nach dem 10 wöchigen Training und fleißiges Üben zu Hause vorausgesetzt, hat ihr Mensch-/Hundteam dann eine Grundlage für ein ganzes Hundeleben.

 

Mensch und Welpe werde ich helfen, ein harmonisches Team zu werden, in dem Sie zwar der tonangebende Part sind, aber das volle Vertrauen Ihres Welpen besitzen.

 

Auch wenn es für Sie gerade im ersten halben Jahr einen enormen Zeitaufwand bedeutet:

die Entwicklung Ihres Hundes in die richtigen Bahnen zu lenken, ist Ihre Aufgabe

- eine manchmal zwar schwere, aber dennoch beglückende Aufgabe!